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Nebenkosten sparen

Nebenkosten sparen

Wie hoch sind denn nun die Nebenkosten beim Hauskauf und wie kann ich sparen? Was muss ich für die laufenden Kosten rechnen? Was kostet ein Immobilien Verkauf?
Wichtig zu wissen: Wer von Beginn an richtig handelt, kann Nebenkosten sparen. Fragen Sie uns, wir verraten Ihnen wie!
Immobilien sind der Goldesel des spanischen Staates, jede Behörde verdient am Kauf, Staat, Land und Stadt.

HonorarDer spanische Staat frägt nach der Einkommenssteuer: Der Verkäufer, der einen Gewinn erwirtschaftet hat, muss diesen nun in Form von Einkommenssteuer abführen, zu seinem jeweils gültigen Steuersatz. Einkommenssteuer: Impuesto de Renta de Personas Físicas oder IRPF genannt. Bei mittleren Einkommensverhältnissen also entsprechend 15-25% bis zu 45% des erwirtschafteten Gewinns.Die Kommunen verdienen gleich zweimal an Ihrer Immobilie: Grundsteuer (IBI) und eine Art Wertsteigerungs Steuer (Plusvalía municipal). Die laufenden Zahlungen der Grundsteuer (Grundsteuersatz wird festgelegt von den Kommunen auf Basis des Katasterwertes der Immobilie, der vom Finanzamt festgelegt wird). Die Grundsteuer (IBI = Impuesto de Bienes Inmobiliarios) liegt zwischen 0,6% und 1,3% des Katasterwertes, pro Jahr. Der Katasterwert – so sagt es das spanische Finanzamt – soll in etwa die Hälfte des tatsächlichen Marktwertes widerspiegeln. Die Plusvalia municipal – eine Steuer, die sich lediglich auf den Boden/ Grundstücksanteil bezieht, nicht auf den Aufbau selbst – ist eine sehr umstrittene Steuer weil keiner genau weiß, wie die Städte diese eigentlich berechnen. Inzwischen wird sogar am europäischen Gerichtshof dagegen geklagt, weil die „Plusvalía municipal“ gegen den Grundsatz des Steuerrechts verstößt jeweils immer nur einmal zu versteuern. Die Plusvalía municipal kann eine unangenehme Überraschung für den Verkäufer sein, denn sie fällt erst nach Verkauf der Immobilien an.

Die Landesregierung verdient an Ihrer Immobilie, mit der „Impuesto de Transmisiones“, ähnlich der Grunderwerbssteuer. Sie ist vom Immobilien Erwerber zu bezahlen, und beläuft sich auf 8 % (Andalusien) des angegebenen Kaufpreises der Immobilie. Die Grunderwerbssteuer variiert von Land zu Land in Spanien. Wer steuerrechtlich resident ist, darf anstatt der Transmisiones auch die Mehrwertsteuer zahlen, diese könnte bei den entsprechenden Einnahmen dann kompensiert werden mit den Ausgaben. Obwohl der Mehrwertsteuersatz derzeit 21% beträgt kann das interessant sein, wenn Sie viel MwSt. kompensieren dürfen, für insgesamt 4 Jahre nach Immobilienerwerb. Für Immobilienkäufer, die in Spanien eine Immobilie erwerben und aber in Deutschland leben, müssen eine weitere Steuer bezahlen die sogenannte „NICHTRESIDENTENSTEUER“, nicht zu verwechseln mit der IBI. Diese Steuer ist spätestens am 31/12 jeden Jahres zu entrichten und ca. ein Viertel der IBI.

In Spanien grundsätzlich nicht vergessen; Steuern sind Bringschulden, d.h. Sie werden u.U. nicht dazu aufgefordert zu zahlen, sondern müssen sich selbst um pünktliche Zahlung kümmern. Tun Sie das nicht, kann es Ihnen passieren, das Ihre Immobilie als Garant für eine Zahlung hergenommen wird (=Embargo), mit zusätzlichen Aufschlägen.

Eine kurze Zusammenfassung:
IRPF = Einkommenssteuer, auf den reinen Gewinn, berechnet zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis. Zu zahlen vom Immobilien Verkäufer
Transmisiones: Grunderwerbssteuer, 8 % vom Kaufpreis , vom Immobilien Käufer zu zahlen
Plusvalía municipal: Undurchsichtige Berechnungsmethode. Vom Immobilien Verkäufer zu zahlen.
IBI = Grundsteuer, jährliche Zahlung, vom Immobilien Besitzer zu zahlen.
Die sonstigen Auslagen sind Instandhaltungsarbeiten und die Comunity.
Impuesto de no residentes: 24% von der IBI, zu zahlen immer am 31/12 jeden Jahres. Nur für Nicht residentes, also Menschen die sich weniger als ein halbes Jahr in Spanien aufhalten.

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